Freitag, 26. Mai 2006 Yom Yerushalaim
Der heutige Tag stand ganz im Zeichen der geschichtlichen und strategischen Bedeutung Israels. Wir besuchten Caesarea, das wegen seines Tiefseehafens die wichtigste Garnisonsstadt der Roemer war. Von hier aus fuehrt die Via Maris ins Landesinnere nach Megiddo, dem biblischen Armaggedon, einem Ort von hoechster strategischer Bedeutung, an dem wichtige Schlachten geschlagen wurden, wie z. B. der zwischen Tutmosis III. und den Kanaanitern. Diesen Ort waehlte die Bibel auch als Schauplatz des apokalyptischen Endkampfes zwischen Gut und Boese. Wir fahren vorbei an Um el-Fahem, einer arabischen Stadt auf israelischem Gebiet innerhalb der Grenzen von 1967. Sie ist als Tauschmasse für erobertes Gebiet, auf dem Siedlungen erbaut wurden, im Gespraech.
Vom Tell von Megiddo aus sieht man ueber die Jesreel-Ebene (oben rechts) und erkennt von links nach rechts Nazareth, den Berg Tabor (Himmelfahrtsberg) sowie die Berge Samarias, die heute zur palaestinensischen Autonomiebehoerde gehoeren. Ganz rechts befindet sich Um el-Fahem. Ganz links befindet sich der Carmel (nicht auf dem Bild) mit der Stadt Haifa.
Unten lauscht die Gruppe gespannt den Ausfuehrungen von Tati zu Megiddo.
Zum Abschluss der Studienreise besichtigen wir Zichron Jaacov, einen Weinort, der in den 1880er Jahren von juedischen Siedlern mit Hilfe des Wein liebenden Baron Rothschild besiedelt wurde. In einem der Lokale findet die Reise ihren Abschluss.
Ma Shlomcha? Wie geht es dir? Die Stimmung ist ausgezeichnet. Auf Tatis T-Shirt wird deshalb das entsprechende Icon angekreuzt.







0 Comments:
Kommentar veröffentlichen
<< Home