Abreise

Die Tickets sind da. Der Koffer steht bereit. Die guten Wünsche von Kollegen und Bekannten begleiten uns. Die Reise kann beginnen.
Was geht einem so kurz vor Beginn der Studienreise durch den Kopf?
Zunächst einmal ist man froh, dass es keine aktuellen Schlagzeilen zu Israel und Nahost in der Zeitung gibt. Hier sind ja immer allerhand Schreckensszenarien denkbar, die man sonst von zu Hause aus betroffen verfolgt. Unmittelbar betroffen zu sein, ist aber immer noch etwas anderes. Alle Personen, denen wir begegnen werden, sind tagtäglich über vielen Jahre und Jahrzehnte hinweg von der Konfliktsituation im Nahen Osten unmittelbar betroffen, während wir sonst nur zuschauen.
Hoffentlich klappt alles mit der Organisation und Planung, vom Flughafenzubringer bis zur Abholung durch den Bus vom neuen Terminal des Ben Gurion Flughafens in Tel Aviv, auf den viele Israelis so stolz sind. In einem Werbespot zur Einweihung im Herbst 2004 verzichtete ein Paar auf die Reise nach Paris, weil man ja hier schon alles haben kann. Israel ist eben ganz dicht am Westen, Paris, New York, auch wenn es im (Nahen) Osten liegt.
Zum Glück sind wir -aller Vorerfahrung nach zu urteilen- eine zwar heterogen-bunte aber gemeinschaftsfähige Gruppe. Es wird spannend sein, zu sehen wie sich die gemeinsamen Erfahrungen auswirken.
Was wird uns die Reise an Neuem bringen? Neue Kontakte, Ausbau der alten? Wie werden sich die neuen Erfahrungen und Eindrücke fruchtbar machen lassen? Das hoffen wir in eine Dokumentation der Reise einbringen und für die Seminararbeit nutzbar machen zu können.
Was erwarten Sie von der Studienreise?


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